Maibaum fällt!

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Nicht bloß das Aufstellen eines Maibaumes am Vorabend zum 1. Mai, sondern auch das traditionelle Umschneiden lässt Festtagsstimmung aufkommen. Am Sonntag, dem 30. Juni 2013 hieß es beim Jägerstüberl Maissl-Peer „Achtung Baum fällt!“. Die Trachtenkapelle Tauplitz unterhielt die zahlreich anwesenden Besucher mit einem Frühschoppenkonzert, ehe die „Holzknechte“ Willi Berger und Max Zaisenberger den Maibaum in altbewährter Manier mit Zugsäge, Hacke und Holzkeil in die vorgegebene Richtung umschnitten. Bei der anschließenden Verlosung überreichte Kapellmeister Wolfgang Peer an die Gewinner wertvolle Sachpreise, unter anderem Einkaufsgutscheine und Warenpreise im Wert von mehreren hundert Euro. Die Losnummer für den von Peter Soltiz gespendeten Maibaum hatte Leo Sölkner, der den Baum spontan wieder an die Trachtenkapelle Tauplitz zurückgab. Im Rahmen einer amerikanischen Feilbietung ersteigerte Rudolf Sauer den Maibaum. Obwohl der Wettergott nur mit mäßigen Temperaturen aufwartete, erlebten die Festbesucher eine gemütliche Veranstaltung.

 

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Zeit-Not macht erfinderisch…

 

Eigentlich war die Wettervorhersage für das Maibaumumschneiden der Trachtenkapelle Tauplitz am Sonntag, dem 30. Juni nicht wirklich schlecht. Als man aber am Vorabend zur Gratulation zum 70iger von Horst Hechl ausrückte zog eine Regenfront auf, die auch für den Sonntag nasse Verhältnisse erwarten ließ. Der Hechl Horst – sichtlich erfreut über die Auszeichnung mit der silbernen Förderernadel für große Verdienste um das Blasmusikwesen –  gab den Hinweis, dass das aus Anlass seines runden Geburtstages vom Tauplitzer Nahversorger „Popp’n Angerl“ aufgestellte Großzelt ohnedies nur die Nacht von Samstag auf Sonntag vorm Familienhotel Hechl stehen sollte.

 

KapellmeisterWolfgang Peer, bekannt für seine „Blitzideen“, bedankte sich und sagte dem Horst den Zeltabbau in aller Frühe für den Fall von Schlechtwetter zu. Sonntags um halb sieben liefen die Telefone heiß: Obmann Alfred Schachner und Kapellmeister Wolfgang Peer beorderten nahezu sämtliche Mitglieder der Trachtenkapelle Tauplitz zwecks Zeltabbau zum „Hechl“, um es so rasch als möglich beim Jägerstüberl Maissl wieder aufzubauen, damit das gesellige Maibaumumschneiden rechtzeitig um 10:00 Uhr beginnen könne.

 

Die Hast war jedoch übertrieben – findige „Schlaumaier“ hatten die Idee, die beiden Zeltteile zur Gänze im Rahmen einer Wanderung vom Ort Tauplitz über die Kulmhof Leitn in den Ortsteil Furt zu überstellen. Engstellen wurden kurzerhand über die Angstl-Wiese umgangen und dank der spontanen Arbeitsbereitschaft vieler Musikantinnen und Musiker in aller Hergottsfrühe ist es zu verdanken, dass die Festbesucher eine gemütliche Veranstaltung im Trockenen erlebten.

 

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